Risikohinweis zu PriegnitzPy
Bitte vollständig lesen. Dieser Hinweis muss vor dem Kauf bestätigt werden und wird beim ersten Programmstart erneut angezeigt.
1. Hohes Verlustrisiko bei CFDs
- CFDs (Differenzkontrakte) sind komplexe Finanzinstrumente und wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko verbunden, schnell Geld zu verlieren.
- Ein großer Teil der Privatanlegerkonten verliert beim CFD-Handel Geld. Die genaue Quote veröffentlicht Ihr Broker; sie liegt regelmäßig bei über 70 %.
- Schon kleine Kursbewegungen können zu großen Verlusten führen. Sie können Ihren gesamten Kontoeinsatz verlieren. [Hinweis zum Nachschuss: Bei Privatkunden in der EU besteht beim Broker ein Negativsaldoschutz – bei Prop-Firmen, Brokern außerhalb der EU oder professionellen Kunden kann das anders sein.]
- Kurslücken (z. B. übers Wochenende oder bei Nachrichten) können dazu führen, dass Verlustgrenzen und Stopps nicht zum gewünschten Kurs greifen.
- Handeln Sie nur mit Geld, dessen Verlust Sie verkraften können.
2. Automatisierter Handel
- Die Software eröffnet und schließt Positionen automatisch nach den Regeln, die Sie eingeschaltet haben. Das geschieht auch, wenn Sie nicht vor dem Rechner sitzen.
- Technische Störungen können zu Verlusten führen, z. B.: Rechner- oder Stromausfall, Internetausfall, Verbindungsabbruch zu MetaTrader 5, Fehler beim Broker, falsche Zeit- oder Zeitzoneneinstellung, verzögerte oder abgelehnte Aufträge, doppelte oder nicht geschlossene Positionen, Softwarefehler.
- Überwachen Sie Ihr Konto regelmäßig selbst, auch wenn die Software läuft. Prüfen Sie nach jedem Neustart, Update oder Störfall die offenen Positionen im MetaTrader.
- Die in der Software eingebauten Risikogrenzen (z. B. Tagesverlust, Gesamtverlust) sind Hilfsmittel. Sie können versagen oder zu spät greifen und ersetzen nicht Ihre eigene Kontrolle.
- Nach Ablauf der Lizenz eröffnet die Software keine neuen Positionen mehr. Offene Positionen müssen Sie dann selbst betreuen.
3. Backtests und frühere Ergebnisse
- Ergebnisse aus Backtests sind Rückrechnungen auf historische Kurse, keine echten Handelsergebnisse. Sie sind keine Garantie und kein verlässlicher Hinweis auf künftige Gewinne.
- Backtests unterschätzen Kosten und Risiken häufig: Spreads, Kommissionen, Swaps, Schlupf, Ausführungsverzögerungen, Datenlücken und Datenfehler lassen sich nur annähernd abbilden.
- Parameter, die auf historischen Daten gesucht wurden („optimiert“), passen oft zufällig gut auf die Vergangenheit und funktionieren in der Zukunft schlechter („Überanpassung“).
- Märkte ändern sich. Eine Strategie, die jahrelang funktioniert hat, kann dauerhaft verlieren.
- Ergebnisse unterscheiden sich je nach Broker, Kontoart, Instrument, Uhrzeit der Ausführung und Kontogröße.
4. Mitgelieferte Strategien und Portfolios
- Die Voreinstellungen sind für alle Kunden gleich. Sie berücksichtigen nicht Ihre persönliche finanzielle Lage, Ihre Erfahrung, Ihre Ziele oder Ihre Risikobereitschaft.
- Sie sind keine Anlageberatung, keine Empfehlung und keine Vermögensverwaltung. Der Anbieter hat keinen Zugriff auf Ihr Konto und führt keine Geschäfte für Sie aus.
- Sie allein entscheiden, welche Strategien und Portfolios Sie einschalten, mit welcher Positionsgröße und auf welchem Konto – und Sie tragen allein die Folgen.
- Testen Sie neue Einstellungen zunächst auf einem Demokonto.
5. Prop-Firmen (z. B. FTMO, The5ers und andere)
- Viele Prop-Firmen verbieten oder beschränken in ihren Bedingungen: Software und Expert Advisors von Dritten, Kopierhandel, Handel über mehrere Konten gleichzeitig, bestimmte Handelszeiten (z. B. vor Nachrichten oder übers Wochenende) sowie identische oder sehr ähnliche Handelsmuster mehrerer Kunden.
- Da andere Käufer dieser Software möglicherweise dieselben Voreinstellungen nutzen, können Ihre Trades denen anderer Konten gleichen. Eine Prop-Firma kann das als unerlaubten Gruppen- oder Kopierhandel werten.
- Mögliche Folgen: Ablehnung von Auszahlungen, Aberkennung von Gewinnen, Schließung des Kontos, Verlust der Prüfungsgebühr.
- Prüfen Sie vor dem Einsatz die aktuellen Bedingungen Ihrer Prop-Firma und fragen Sie im Zweifel dort schriftlich nach. Die Verlustgrenzen der Prop-Firma (Tagesverlust, Gesamtverlust, Berechnungsart) müssen Sie selbst in der Software korrekt einstellen.
6. Steuern
Gewinne und Verluste aus dem Handel können steuerpflichtig sein. Für Ihre steuerlichen Pflichten sind Sie selbst verantwortlich.
Bestätigungstext (Kauf und erster Programmstart)
☐ Ich habe den Risikohinweis gelesen und verstanden. Mir ist bekannt, dass der Handel mit CFDs wegen der Hebelwirkung mit einem hohen Verlustrisiko verbunden ist, dass Backtests und frühere Ergebnisse keine künftigen Gewinne garantieren, dass die Software keine Anlageberatung ist und dass ich allein entscheide, welche Strategien ich einsetze. Ich prüfe selbst, ob mein Broker bzw. meine Prop-Firma den Einsatz dieser Software erlaubt.
Beim ersten Programmstart: Hinweis vollständig anzeigen, Knopf „Gelesen und verstanden – weiter“ erst nach Ankreuzen aktiv; Knopf „Programm beenden“ daneben. Bestätigung mit Datum und Fassungsnummer lokal speichern. Bei geänderter Fassung erneut anzeigen.